rand rand
ecke clear ecke
clear Museum – Öffnungszeiten Trennstrich Sonderausstellung in Bürgel und Dornburg Trennstrich Touristische Angebote und Kurse Trennstrich Förderkreis / Projekt Dornburg Trennstrich Publikationen und Internet-Verweise Trennstrich

Kontakt + Impressum

Logo
clear Das Keramik-Museum Bürgel clear
 
Kontakt:
Keramik Museum Bürgel
Am Kirchplatz 2
D-07616 Bürgel
Telefon: 03 66 92 - 37 333
Telefax: 03 66 92 - 37 334
eMail: post@keramik-museum-buergel.de
Ihr Ansprechpartner: Dr. Ulf Häder (Museumsleiter)

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 11.00 – 17.00 Uhr
· Nach Voranmeldung sind Sonderöffnungen möglich.
· Gruppenführungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung.


Eintrittspreise:

Erwachsene 3,00 €
Schüler/Studenten/Besucher mit Schwerbeschädigten-Ausweis 2,00 €
Familienkarte
(2 Erwachsene und 1 Kind, ab dem 2. Kind frei)
7,00 €
Gruppen ab 10 Personen (Preis pro Person) 2,00 €
Kinder unter 6 Jahren frei
Mitglieder des deutschen und internationalen Museumsbundes und Mitglieder des Freundeskreises Keramikmuseum frei
Führungspauschale 15,00 €
Fotoerlaubnis 1,00 €
Sonderveranstaltungen gemäß Preisfestlegung

Sammlungsschwerpunkte:
Die Geschichte des Töpferhandwerks in Bürgel wird in übersichtlicher und anschaulicher Ausstellung präsentiert. Es gibt ebenso diverse Sonderausstellungen.


Geschichte:

Im einzigen Keramikmuseum Thüringens ist die Geschichte des Töpferhandwerkes in Bürgel von seinen (nachweisbaren) Anfängen Mitte des 17. Jahrhunderts bis zur Gegenwart dokumentiert. Seit Mai 2003 befindet sich die umfangreiche Sammlung im sanierten, denkmalgeschützten »Alten Schulhaus« aus dem 18. Jahrhundert.
Im Jahre 1660 gründeten fünf Töpfer eine Innung und wachten fortan über Produktion, Handel und Ausbildung. Spezialität der Bürgeler war in dieser Zeit neben einfacher Irdenware das sehr hoch gebrannte Steinzeug mit der sogenannten »Blauen Schürze«.

Jedes erdenkliche, im Haushalt des vorindustriellen Zeitalters tagtäglich benötigte Gefäß wurde aus Ton hergestellt und in einem Umkreis von mehr als hundert Kilometern verkauft. Das Keramikmuseum zeigt mit Kuchenformen, Futternäpfen, Krügen, Kannen, Schüsseln, Tellern, Tassen, Reibetöpfen, aber auch Apotheker-gefäßen und übergroßen Vorratsbehältnissen eine eindrucksvolle Auswahl.
Mit dem Durchsetzen neuer Materialien für Haushalt und Küche, wie Porzellan, Steingut, Gußeisen, Aluminium u. a. kam es zu einem massiven Einbruch des Absatzmarktes und brachte nicht nur in Bürgel die Töpfer in Not.

Mit Unterstützung der Landesregierung etablierte sich in Bürgel die Herstellung kunstgewerblicher Keramik: Ziergefäße, die zum Teils mittels Gipsformen hergestellt wurden. Die Neuorientierung unterstützen sollte die Gründung des Töpfermuseums. Es wurde 1880 als Mustersammlung angelegt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwarf Henry van de Velde für Bürgeler Werkstätten Gefäße im Jugendstil. Die Ergebnisse seines Bemühens um neue Formen und Farben, die zunächst ohne Wirkung auf die allgemeine keramische Produktion in Bürgel blieben, gehören zu den Glanzstücken des Museumsbestandes.

Neben den großen Betrieben blieben kleine Töpfereien bestehen, die mit traditioneller Geschirrproduktion mehr schlecht als recht ihr Dasein fristeten.
Sie waren es jedoch, die, unterstützt durch drei Werkstattneugründungen, nach der Weltwirtschaftskrise dem Handwerk zum Bestand verhalfen. In dieser Zeit entstand das heute für Bürgeler Ware typische blau-weiße.


Das Keramik-Museum in Bürgel

»Das alte Schulhaus«

 

Pfeil Geschichte des Keramikmuseums

 

Bild
»Aufbewahrungsgefäß:
salzglasiertes Steinzeug«

Bild
»Kumpf, Bürgel 1905:
Entwurf Henry van de Velde«

Bild
»Krug: blau-weiße Engobetechnik«



Am Kirchplatz 2 · 07616 Bürgel · Tel.: 036 692 - 37 333 · Fax: 036 692 - 37 334 · post@keramik-museum-buergel.de
ecke clear ecke
rand