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Karl Jüttner. Gefäß und Skulptur

Keramik-Museum Bürgel, 13. September 2014 bis 15. März 2015

Korrespondenzausstellungen:

Renate Jüttner, Malerei und Grafik / Stefan Jüttner. Grafik
Rokoschloss Dornburg, 14. september bis 31. Oktober 2014

Karl Jüttner. Skulptur
Museum für Angewandte Kunst Gera, 17. September bis 2. November 2014

Kurzbeschreibung
Karl Jüttner (1921-2006) war einer der wichtigsten Keramplastiker im Osten Deutschlands. Zunächst als Mitglied der Saalfelder Künstlergruppe, ab 1968 in eigener Werkstatt entwickelte einen autonomen plastischen Stil, bei dem er bemerkenswerterweise den Weg von der abstrakten Form zur menschlichen Figur ging. Als Bildhauer, der mit Ton arbeitet, hat er weit reichende Anerkennung gefunden. Neben skulpturalen Arbeiten wird in Bürgel erstmals der Fokus auf die Gefäß-Keramik der Jüttner-Werkstatt gelegt.
Parallel zur Bürgeler Ausstellung werden im Rokokoschloss Dornburg Gemälde von Renate Jüttner, der Ehefrau, und Grafiken von Stefan Jüttner, dem Sohn des Künstlers gezeigt.
Das Museum für Angewandte Kunst in Gera präsentiert in einer Kabinettausstellung Skulpturen von Karl Jüttner als allen Schaffensperioden aus eigenem Sammlungsbestand und Privatbesitz.

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Töpferspuren in Bürgel 5. Die Tonwarenfabrik C.A. Schack


Keramik-Museum Bürgel
18. Mai bis 31. August 2014

Kurzbeschreibung
Mit der Tonwarenfabrik C. A. Schack wird eine der namhaftesten Bürgeler Manufakturen vorgestellt. 1883 als selbstständiges Unternehmen gegründet, gehörte die Manufaktur zu den ersten, die so genannte Kunstkeramik – anspruchsvoll in Form und Dekor gefertigte Luxusgefäße – produzierten. Die Entwicklung einer zunächst historische Vorbilder nachahmenden, später in die fließenden Formen des Jugendstils übergehenden Keramik ermöglichte umfangreiche Exporte nach Westeuropa und die USA. Prunkgefäße des Historismus können ebenso bewundert werden wie die durch zahllose Glasurvariationen beeindruckenden Formen des Jugendstils, für die namhafte Künstler wie Hermann Obrist und Henry van de Velde Entwürfe lieferten. Nach der Weltwirtschaftskrise war die Herstellung von Gebrauchsgeschirr mit traditionellen Schlickerdekoren kennzeichnend. Die 1951 nach Enteignung geschlossene Manufaktur war mit ihren vielfältigen Produkten eine der wandlungsreichsten Bürgeler Töpfereien überhaupt.

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Lotte Reimers. Keramische Objekte aus fünf Jahrzehnten


Keramik-Museum Bürgel
19. Oktober 2013 bis 27. April 2014

Kurzbeschreibung
Mit Lotte Reimers (geb. 1932) sind Arbeiten einer der bekanntesten und eigenwilligsten Keramikerinnen der Bundesrepublik in Bürgel zu sehen. Seit Mitte der 1960er Jahre vertritt sie eine eigenständige, empirisch gewonnene Position. Bei ihren Werken handelt es sich um aus Ton gebaute Objekte, körperhafte Gebilde, die zwar an Gefäße erinnern, doch eher Skulpturen darstellen.

Und ein weiteres Merkmal ist typisch und hat zu weit reichender Anerkennung verholfen. Die Oberflächen sind in scheinbar zufällig fließenden Bahnen und bewusst gesetzten Akzenten mit selbst hergestellten, unter Zusatz von heimischen Gesteinsmehlen und Holzaschen gewonnenen Glasuren überzogen.

Alle Stücke kennzeichnet eine erdige, ebenso urtümliche wie naturnahe Farbigkeit. Schwere Materialität und die Kraft des Brandes sind in jeder Pore der Stücke zu spüren. Das Keramik-Museum gewährt nun erstmals einen über fünf Jahrzehnte reichenden Blick auf das Schaffen der Künstlerin.

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»Lotte Reimers. Keramische Objekte aus fünf Jahrzehnten«

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Henry van de Velde und die Bürgeler Jugendstil-Keramik

Keramik-Museum Bürgel
20. April bis 22. September 2013

Rokokoschloss Dornburg
20. April bis 20. August 2013

Kurzbeschreibung
Die Töpferstadt Bürgel hat Henry van de Velde (1863-1957) viel zu verdanken. Eigene Entwürfe und die seiner Weimarer Schüler haben den Töpfereien von Franz Eberstein, Carl Gebauer, Max Hohenstein, Max Neumann und Karl Schack zwischen 1902 und 1915 neue Produkte ermöglicht und Bürgel zu einem Zentrum der deutschen Jugendstil-Keramik gemacht. Bis weit in die 1920er Jahre lebten seine Entwürfe in den örtlichen Produkten weiter, und mit Otto Neumann ließ sich in Bürgel sogar einer seiner Schüler als Töpfer nieder.

Wiederholt weilten van de Velde selbst und seine Mitarbeiter in der Töpferstadt, um in künstlerischen und technischen Fragen zu helfen. Ein besonderes Engagement van de Veldes betraf das "keramische Museum zu Bürgel", für das er nicht nur Exponate spendete, sondern dessen Inneneinrichtung nach seinen Entwürfen erneuert wurde. Er selbst behielt es sich vor, die Bürgeler Keramiksammlung in den neu eingerichteten Räumen "zu stellen".

Der 150. Geburtstag des Künstlers ist für unseren Förderkreis Anlass, mit einer Doppelausstellung in Bürgel und Dornburg an das Wirken van de Veldes zu erinnern. Aus diesem Anlass wird ebenfalls van de Veldes Vase "V 15" in einer limitierten Auflage von 150 Exemplaren nachgegossen und während der Ausstellung zum Verkauf angeboten.

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»Henry van de Velde und die Bürgeler Jugendstil-Keramik«

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WERRA-KERAMIK

Keramik-Museum Bürgell
23. Oktober 2012 bis 17. März 2013


Kurzbeschreibung
Im hessisch-thüringischen Grenzgebiet rechts und links der Werra bildeten sich seit dem 16. Jahrhundert kleine Töpferstädtchen heraus. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts lag im Werra-Raum ein Zentrum der Keramik-Herstellung. Einen ersten überraschenden Höhepunkt stellen die vor allem in der Gegend um Treffurt / Wanfried hergestellten Teller und Schalen mit gemalten Engobe-Dekoren dar. Diese Stücke markieren einen Höhepunkt der deutschen Renaissance-Keramik. Der Export erfolgte bis nach Holland, England und in den Ostseeraum. Seit dem Dreißigjährigen Krieg bestimmte volkstümliche Keramik in farbenfrohen Dekoren für den regionalen Markt das Profil. Einen letzten überregional bedeutsamen Beitrag zur Keramik-Herstellung in Deutschland leisteten die Werra-Töpfer dann im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts mit der so genannten aufgelegten Ware – Tischgeschirr, das sich durch eine aufwändige Dekoration mit kleinteiligen Reliefauflagen auszeichnet.
Mit über 100 Leihgaben aus dem Werratalmuseum Gerstungen, dem Thüringer Museum Eisenach, dem Heimatmuseum Treffurt und dem Heimatmuseum Wanfried wird erstmals in einer Ausstellung ein Überblick von der Renaissance-Keramik des Werra-Raumes bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben.

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»WERRA-KERAMIK«

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Töpferspuren in Bürgel 4:
Wolfgang Philler. Keramik Die Keramikwerkstatt Bürgel der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle 1978 – 1997

Keramik-Museum Bürgel
1. April bis 30. September 2012

Korrespondenzausstellung im Rokoko-Schloss Dornburg:
Anfänge in Bürgel und Halle – Wolfgang Philler und die Absolventen des keramischen Vorpraktikums der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle und in Bürgel
1978 – 2006.
1. April bis 3. Juni 2012

Kurzbeschreibung
Über einen Zeitraum von etwa 25 Jahren beherbergte Bürgel die externe Keramik-Werkstatt der Hochschule für industrielle Formgestaltung in Halle. Vor allem unter der Leitung Wolfgang Phillers haben vorimmatrikulierte Keramik-Studenten hier ein mehrsemestriges reguläres Vorpraktikum oder mehrwöchige Praktika absolviert. Unter Produktionsbedingungen wurden dabei die handwerklichen und gestalterischen Grundlagen für das nachfolgende Studium vermittelt. Darüber hinaus gehörte die "Hochschulwerkstatt" zu den Produktionsstätten der Bürgeler Blauweiß-Keramik.
Wolfgang Philler hat sich auch als Keramiker einen Namen gemacht. Die Retrospektive auf sein Schaffen steht im Zentrum der Bürgeler Ausstellung.
Die Korrespondenzausstellung im Dornburger Rokokoschloss zeigt über vierzig Exponate von Absolventen und Lehrern des Bürgeler Vorkurses und der Keramik-Ausbildung an der Hallenser Hochschule.

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KÖRTING KERAMIK · Sieben Jahrzehnte

DOPPELAUSSTELLUNG — Ausstellungszeitraum:

Keramik-Museum Bürgel:
17. September 2011 bis 26. Februar 2012
Dienstag bis Sonntag 11 – 17 Uhr

Rokoko-Schloss Dornburg:
17. September 2011 bis 31. Oktober 2011
Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr

Kurzbeschreibung

Bei den Körtings handelt es sich um eine der bekanntesten Keramikerfamilien in Thüringen. Individuelle Dekore und Formen, vielfältige Handschriften und handwerkliche Qualität haben Körting-Keramik weit über die Entstehungsorte Dornburg und Saalfeld hinaus bekannt und beliebt gemacht. Erstmals vereinigt eine Ausstellung Arbeiten von Gerda, Lisa, Heiner Hans, Kristian und Ulrich Körting und damit von allen fünf bisher in Thüringen zu Bekanntheit gelangten Keramikern der Familie. Das Spektrum der Exponate erstreckt sich dabei von Gefäßen, figürlich-plastischen Schöpfungen, Wanddekorationen bis zu den Entwürfen für Meißener Porzellan, Schachfiguren und Schmuck.

Bis zum 31. Oktober 2011 ist ein zweiter Teil der Ausstellung im neu sanierten Obergeschoss des Rokoko-Schlosses in Dornburg zu sehen – also dort, wo Lisa Körting vor mehr als 35 Jahren die Tradition der Dornburger Kunstausstellungen begründet hat.

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Keramikpreis Bürgel. Preisträger und Ankäufe 2005 – 2010

(Ausstellungszeitraum: 4. Juni bis 4. September 2011)

Kurzbeschreibung

Aus den Wettbewerben zum Keramikpreis Bürgel werden die Preisträgerarbeiten und ausgewählte Ankäufe der Jahre 2005 bis 2010 gezeigt. Das Keramik-Museum Präsentiert damit qualitätsvolle Stücke aus seinem Sammlungsbestand zur Gegenwartskeramik.
»Flasche«, »Trinkgefäß«, »Kindergedeck«, »Keramik für Blumen«, »Tablett« und »Teekanne« – das waren die Themen der Wettbewerbe zum Walter-Gebauer-Keramikpreis Bürgel der Jahre 2005 bis 2010. Mit Unterstützung des Thüringer Kultusministeriums, der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und weiterer Sponsoren ist es in jedem Jahr gelungen, die preisgekrönten und mit Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten der Wettbewerbe für das Keramik-Museum Bürgel anzukaufen.
Die Vielfalt der thematischen Aufgabenstellungen korrespondiert mit der Vielfalt der ebenso kreativen wie handwerklich anspruchsvollen Umsetzung. Die Besucher erwartet ein Wiedersehen mit klingenden Namen der deutschen Keramik-Szene (Iris Schöne, Katharina Link, Ludwig Laser, Birgit Hasse, Martin Möhwald u.v.a.).

Keramikpreis Bürgel.  Preisträger und Ankäufe 2005 – 2010 Keramikpreis Bürgel.  Preisträger und Ankäufe 2005 – 2010
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Preisträger und Ankäufe 2005 – 2010«

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Paul Dresler (1879 – 1950) und die Töpferei Grootenburg

(Ausstellungszeitraum: 12. März bis 22. Mai 2011)

Kurzbeschreibung

Für den in Siegen geborenen Dresler bildete 1910 der Besuch der Münchner Ausstellung von »Meisterwerken mohammedanischer Kunst« den entscheidenden Impuls, Keramiker zu werden. Als Schüler von Jakob Julius Scharvogel studierte an der Keramischen Fachschule in Landshut und trat noch vor der Eröffnung einer eigenen Werkstatt dem Deutschen Werkbund bei. Mit Unterstützung der Stadt Krefeld gründete er 1913 die »Töpferei Grootenburg Paul Dresler GmbH«.
Künstlerisch wertvolle Einzelstücke, ganz von islamischen Vorbildern inspiriert, prägten zunächst das Werkstattprofil. Seit den 1920er Jahren dominieren durch farbkräftige Reduktionsglasuren zu Unikaten veredelte Schalen und Vasen. In den dreißiger Jahren griff Dresler die Dekoration mit filigranen Unterglasurmalereien in Anlehnung an persische Vorbilder wieder auf. Darüber hinaus spezialisierte er sich auf die Fertigung von Steinzeug.
Die Ausstellung zeigt auch jenes Stück, für welches Paul Dresler 1937 auf der Pariser Weltausstellung eine Goldene Medaille erhielt.
Paul Dresler gehört zu den herausragenden deutschen Keramikern der Zwischenkriegszeit. Nach der Ausstellung in Berlin ist diese erste Werkschau nun auch in Bürgel zu sehen.

 

Paul Dresler (1879 – 1950) und die Töpferei Grootenburg Paul Dresler (1879 – 1950) und die Töpferei Grootenburg
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die Töpferei Grootenburg«

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Ulli Wittich-Großkurth. Retrospektive

(Ausstellungszeitraum: 13. November 2010 bis 27. Februar 2011)

Kurzbeschreibung

Im Jahr 1950 schloss Ulli Wittich-Großkurth eine Töpferlehre in der Bürgeler Werkstatt von Walter Gebauer ab. Heute, sechzig Jahre später, kann sie auf ein reiches, äußerst vielgestaltiges Schaffen zurückschauen. Die Keramikerin hat sich internationale Anerkennung erworben, nicht zuletzt auf Grund ihres ideenreichen, schier unermüdlichen Suchens nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten.
Die Retrospektiv-Ausstellung versucht die Bandbreite dieses Werkes abzubilden. So reicht die Präsentation von den schlichten, hell glasierten Gefäßen der frühen Jenaer Jahre über die Ritz- und Kerbdekore bis hin zu den immer plastischer werdenden Arbeiten der letzten beiden Jahrzehnte. Einen Schwerpunkt bildet das Schaffen seit 1973. In diesem Jahr löste die Teilnahme an einem Symposium im ungarischen Siklos eine Fülle neuer Gestaltungsweisen aus. Die typischen Wickeldekore bei blau-weißem Fonds oder auch die von Bildhauern beneideten Effekte der Mangan-Kupfer-Glasuren gehören hierhin ebenso wie das Böttgersteinzeug und die feinen Porzellanarbeiten zu Beginn der achtziger Jahre. Die Experimentierfreudigkeit Ulli Wittich-Großkurths fand einen besonderen Ausdruck in den danach im eigenen Freifeuerofen gebrannten Steinzeugen.
Die Fülle der großformatigen Ausstattungen und Raumdekorationen wird stellvertretend durch die am Anfang der Bau gebundenen Arbeiten stehende Gestaltung für Schloss Molsdorf gezeigt.

Flyer Ulli Wittich-Großkurth. Retrospektive Flyer Ulli Wittich-Großkurth. Retrospektive
»Ulli Wittich-Großkurth. Retrospektive«

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Töpferspuren in Bürgel 3: Die Werkstatt Reichmann

(Ausstellungszeitraum: 3. Juli bis 31. Oktober 2010)

Kurzbeschreibung

Im Jahr 1900 wagte Albin Reichmann in einer für die handwerkliche Töpferei nicht einfachen Zeit den Schritt in die Selbstständigkeit. In der heute noch am ursprünglichen Ort zu findenden Fa milientöpferei wird nunmehr in fünfter Generation Keramik hergestellt. Anfänglich noch als eine der traditionellen Steinzeug- und Geschirrtöpfereien betrieben, wandelte sich über die Jahre das Profil. Frühe Laufglasuren, die so genannte Steinmalerei und farbenfrohe Malhörnchen-Dekore gehören ebenso dazu wie die in den 1950er Jahren aufkommende Blauweiß-Keramik.
Die Werkstatt Reichmann war einer jener Betriebe, die dem beliebten Dekor „Blaue Engobe mit weißen Punkten“ zum Durchbruch verhalfen und damit der Bürgeler Keramik ein neues, bis heute prägendes Image verschafften.
Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Entwicklung der Werkstatt und ihrer Produkte. Dabei ist das „Bürgeler Blauweiß“ nicht nur in vielen Varianten erlebbar, sondern die 110jährige Geschichte der Töpferei birgt auch für Kenner so manche Überraschung. Hier bieten die außerordentliche Vielfalt der von Martha Reichmann entwickelten Malhörnchen-Dekore oder die elegante Zierkeramik mit einfarbigen Mattglasuren aus den sechziger Jahren unerwartete Augenerlebnisse.

Flyer Die Werkstatt Reichmann Flyer Die Werkstatt Reichmann
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Die Werkstatt Reichmann«

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20 Jahre Thüringer Töpferinnung

(Ausstellungszeitraum: 27. März — 20. Juni 2010)

Kurzbeschreibung

Aus Anlass des 20jährigen Gründungsjubiläums zeigen 35 Mitglieder der Thüringer Töpferinnung 120 Arbeiten ihrer Werkstätten. Die Ausstellung gewährt damit einen guten Überblick über die Vielgestaltigkeit des Thüringer Töpferhandwerks. Die Palette reicht vom Gebrauchsgeschirr bis zum künstlerischen Einzelstück, von Engobe- und Fayencemalerei bis zu salzglasiertem Steinzeug.
Die Thüringer Töpferinnung kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Hohe Qualitätsstandards in der Ausbildung haben in den vergangenen zwanzig Jahren eine Grundlage für die Herstellung qualitätvoller Produkte in den Töpfereien und Keramik-Werkstätten gebildet. Zu den Ausstellern gehören langjährige Innungsmitglieder ebenso wie einige der 131 von 1991 bis Ende 2009 ausgebildeten Töpferlehrlinge. Exponate kommen ebenfalls von Töpfern aus Bayern, Berlin und Sachsen-Anhalt, die sich der Thüringer Innung angeschlossen haben.

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»20 Jahre Töpferinnung«

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Otto Lindig – Die Dornburger Zeit

(Ausstellungszeitraum: 26. September 2009 — 14. März 2010)

Kurzbeschreibung

Thüringen feiert die Gründung des Weimarer Bauhauses vor 90 Jahren.
Mit der in Dornburg an der Saale angesiedelten Keramik-Werkstatt sind Besonderheiten sowohl der Bauhaus-Geschichte als auch der Geschichte der Keramik des 20. Jahrhunderts verbunden. Unter der Leitung von Otto Lindig (1895 – 1966) blieb die Werkstatt hier auch nach der Schließung des Weimarer Institutes bestehen.
Lindig, seine zahlreichen Lehrlinge und Gesellen, darunter Liebfriede Bernstiel, Walburga Külz oder Rose Krebs, arbeiteten auf Grundlage der in den Bauhaus-Jahren gefundenen Formen, bis der Werkstattstattbetrieb im letzten Kriegsjahr zum Erliegen kam.
Der Neubeginn nach 1945 war zwar nur von kurzer Dauer, doch knüpfte Lindig vor seinem Weggang nach Hamburg nahtlos an die Gefäßproduktion der zwanziger und dreißiger Jahre an. Die »Keramische Werkstatt Otto Lindig« steht für formschöne, harmonisch geschwungene Gefäße mit zurückhaltenden, die Form betonenden Glasuren – schlicht und markant zugleich.
Die Arbeitsbeziehungen zum Bürgeler Keramik-Fabrikanten Carl Fischer und die Lehre Marieluise Fischers, die als letzter Töpferlehrling 1944 in die Lindig-Werkstatt eintrat, sind ein besonderer Anlass für das Keramik- Museum Bürgel, die Dornburger Zeit der Lindig-Werkstatt mit einer Sonderausstellung zu würdigen.

 

Flyer Otto Lindig – Die Dornburger Zeit Flyer Otto Lindig – Die Dornburger Zeit
»Otto Lindig – Die Dornburger Zeit«

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Möbisburger Töpfermühle – In Erinnerung an Hartmut Kummer

(Ausstellungszeitraum: 26. April 2009 bis 13. September 2009)

Kurzbeschreibung

Historischer Mühlenort, Töpferwerkstatt, Galerie, Handlung für Töpfereibedarf und Begegnungsstätte – die Möbisburger Töpfermühle genießt große Bekanntheit und Anerkennung in der Thüringer Keramiklandschaft.
Es ist aber nicht das vielseitige Profil allein, das diesen Ruf ausmacht. Möbisburger Töpfermühle, dafür stehen Menschen, die den Ort in den letzten zwanzig Jahren zu dem gemacht haben, was er heute ist – die Familie Kummer, die Beschäftigten der Werkstatt, Partner, Freunde der Familie und Freunde der Keramik.
Der plötzliche Tod Hartmut Kummers (1955 – 2008) ist für das Keramik-Museum Anlass, an das fruchtbare Wirken des langjährigen Obermeisters der Thüringer Töpferinnung in einer Sonderausstellung zu erinnern. Hartmut Kummer, Töpfermeister und Diplom-Betriebswirt, hat im arbeitsteiligen Zusammenwirken mit seiner Frau, der Meisterin für Kerammalerei Ute Kummer, und den Werkstattmitgliedern ein unverwechselbares Werkstattprofil erarbeitet. Es setzt Maßstäbe für das Sortiment eines Thüringer Meisterbetriebes – bodenständige und kreative Gebrauchskeramik mit höchstem Anspruch an funktionelle und gestalterische Qualität. Möbisburger Töpfermühle steht für das leidenschaftliche und uneigennützige Handeln Hartmut Kummers ebenso wie für die Verbreitung der Freude an Keramik.

Flyer Möbisburger Töpfermühle – In Erinnerung an Hartmut Kummer Flyer Möbisburger Töpfermühle – In Erinnerung an Hartmut Kummer
»In Erinnerung an Hartmut Kummer«

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Telsche Neubert – Keramik

(Ausstellungszeitraum: 5. Oktober 2008 – 15. März 2009)

Kurzbeschreibung

Telsche Neubert (geb. 1938) wird erstmals eine Personalausstellung gewidmet. Der 70. Geburtstag ist ein willkommener Anlass, das Werk der in Taupadel (Saale-Holzland-Kreis) lebenden Keramikerin zu würdigen. Ihre Arbeiten repräsentieren das Kunsttöpfern im besten Sinne. Gediegenes Handwerk vereint die zweckmäßige und gebrauchsfähige Form mit einem abgestimmten Dekor.
Nach Absolvierung eines Studiums an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung in Halle erlernte sie im Bürgeler Atelier von Christine Freigang und Walter Gebauer das Arbeiten mit Ton und Töpferscheibe von Grund auf. Der Eröffnung einer eigenen Werkstatt in Jena folgte 1982 die Aufnahme in den Verband Bildender Künstler.
Kennern sind die Gefäße Neuberts schon seit vielen Jahren ein Begriff. Erstmals kann nun in einer Ausstellung die Entwicklung ihrer Arbeiten von den frühen Mangan-Engoben und weiß-deckenden Glasuren bis zu den aktuellen heiter-hellfabigen Fayencen verfolgt werden. Ergänzende Zeichnungen dokumentieren nicht nur die breit angelegte künstlerische Ausbildung Neuberts, sondern lassen auch die solide Grundlage der feingliedrigen Dekormalerei erkennen.

 

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Hedwig Bollhagen – Keramik

(Ausstellungszeitraum: 12. April 2008 – 21. September 2008)

Kurzbeschreibung:

Hedwig Bollhagen · Keramik
»Kunst? Ach ja, manche nennen es so – ich mache Teller, Tassen und Kannen …« Die 1907 in Hannover geborene Keramikerin wäre im November vergangenen Jahres 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlaß würdigte das Keramikmuseum Berlin diese bedeutende Persönlichkeit der deutschen Keramik des 20. Jahrhunderts mit einer Sonderausstellung.
Dank der freundlichen Unterstützung durch das Berliner Museum wird nun den Besuchern des Keramik-Museums Bürgel diese Ausstellung zugänglich, erweitert um Stücke der heutigen Produktion der HB-Werkstätten Marwitz.
Die Ausstellung zeigt Unikate aus den frühen Jahren der Keramikerin, die beeinflußt waren durch die Formenlehre des Bauhauses und die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Crodel, Burri und Bogler.
1934 gründete Hedwig Bollhagen die legendären HB-Werkstätten, deren Geschicke sie mehr als 60 Jahre bestimmte. Dort setzte sie, von den jeweiligen Entwicklungen unbeirrt, ihren handwerklichen und gestalterischen Anspruch in seriell gefertigte Keramik um: Gebrauchskeramik sollte es sein, die sich durch die ausschließliche Fertigung von Hand und hoher Qualität in Form und Dekor deutlich von lieblos hergestellter Massenware abhob. So entstand ein bis heute manufakturell hergestelltes Sortiment von zeitlos klassischem Steingut in Fayence-Technik, das sowohl in Vitrinen der Museen als auch auf Esstischen seinen Platz gefunden hat.

 

Flyer Hedwig Bollhagen Keramik Flyer Hedwig Bollhagen Keramik
»Hedwig Bollhagen Keramik«

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Töpferspuren in Bürgel 2 – WALTER GEBAUER – Zum 100. Geburtstag

(Ausstellungszeitraum: 2. Oktober 2007 – 30. März 2008)

Kurzbeschreibung:

Walter Gebauer (1907 – 1989), hat die Entwicklung des Töpferhandwerks von Bürgel aus engagiert beeinflusst und mitbestimmt. In den Sammlungen vieler Museen sind seine keramischen Gefäße zu besichtigen.
Die Bürgeler Austellung zeigt anhand typischer Einzelgefäße dem Weg eines experimentierfreudigen und nach eigenen Wegen suchenden Töpfers, der sich durch gediegene Meisterschaft hohe Anerkennung und akzeptierte Autorität erwerben konnte. Er war gefragt als Ausbilder in seiner Lehrwerkstatt, als Lehrender an der Hochschule Burg Giebichenstein Halle, als fachkompetenter Berater in anderen keramischen Werkstätten.
Diese Vielseitigkeit des Töpfermeisters Walter Gebauer wird dokumentiert und im Zusammenhang mit bisher nicht ausgestellten Schriftstücken, Fotos und Gefäßen aus dem Nachlass veranschaulicht.

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WALTER GEBAUER
Zum 100. Gebrtstag«

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Gebauer Gebauer Gebauer Gebauer
Gebauer Gebauer Gebauer Gebauer
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Thüringer Keramik –
Mitglieder der Thüringer Töpfer- und Keramikerinnung

Verkaufsausstellung: 18. November 2006 – 15. April 2007

Kurzbeschreibung:
Mitglieder der Thüringer Töpfer- und Keramikerinnung stellen
im Keramik-Museum Bürgel aus.

 

PfeilHier finden Sie die teilnehmenden Mitglieder.

 

 

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Töpferspuren in Bürgel 1 – Die Werkstatt Fischer

(Ausstellungszeitraum: 6. Mai – 5. November 2006)

Kurzbeschreibung:

In der 4. Sonderausstellung des Keramik-Museums Bürgel können dank der Leihgaben des Museums für Angewandte Kunst Gera, des Keramik-Museums-Berlin sowie privater Leihgeber – insbesondere Marieluise Fischer – 200 Keramiken präsentiert werden. Sie sind zwischen 1919 und 1999 in den Bürgeler Keramischen Werkstätten entstanden. 1919 hatte Carl Fischer, Absolvent der Keramischen Fachschule Bunzlau, den Betrieb gegründet.
Die frühesten Gefäße zeigen noch eine deutliche Einflussnahme des
Jugendstils und der Entwürfe Henry van de Veldes. Carl Fischer hat sich der Stilvielfalt der Zwanziger Jahre nicht verschlossen: Neben in Schlickermalerei ausgeführten Dekoren auf Vasen, Dosen und Schalen produzierte er weiterhin Keramik mit Überlaufglasur für den Amerikaexport; auch seine Hinwendung zur Neuen Sachlichkeit und der Einfluss der Bauhaustöpferei ist zu erkennen. Mitte der Dreißiger Jahre wurde als staatlicher Großauftrag ein Kantinengeschirr gefertigt. Nach 1945 dominierte zunehmend blau-weiße Engobe-Keramik mit der typischen Fischermalerei. Ungemindert erfreuen sie sich bei Sammlern und Benutzern großer Beliebtheit.

Flyer Töpferspuren in Bürgel 1 – Die Werkstatt FischerFlyer Töpferspuren in Bürgel 1 – Die Werkstatt Fischer
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Die Werkstatt Fischer«

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Fischer Fischer Fischer Fischer Fischer Fischer Fischer Fischer
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Rückkehr nach Bürgel. Die Sammlung Winnicke
Bürgeler Keramik 1880 – 1930

(Ausstellungszeitraum 04.06.2005 – 31.03.2006)

 

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Die Sammlung Winnicke
Bürgeler Keramik 1880 – 1930
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