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Ein Bogler-Teller für das Bauhaus-Werkstatt-Museum Dornburg

Unterstützen Sie den Ankauf auf: https://www.jena-crowd.de/bauhaus-keramik




Theodor Bogler war einer der wichtigsten Bauhaus-Keramiker. Seine modularen Teekannen und die Küchengefäße für das “Haus am Horn” gehören zu den bedeutendsten Entwürfen für Gebrauchsobjekte des Weimarer Bauhauses. Zusammen mit Otto Lindig und Marguerite Friedlaender legte Bogler 1922 die Gesellenprüfung als Töpfer ab. Der Förderkreis möchte einen großen, bemalten Teller Boglers erwerben. Das einmalige Stück ist auf dem Spiegel, mit dem Jahr der Gesellenprüfung, datiert und auf der Rückseite signiert. Das Stück ist ein seltenes Einzelstück von erheblichen kulturellem Wert und soll zukünftig in der Dauerausstellung des 2019 eröffneten Bauhaus-Werkstatt-Museum Dornburg präsentiert werden. Das Museum bewahrt und zeigt die letzte am originalen Ort erhaltene Werkstatt des Bauhauses.

(Deutsch)

Rokokoschloss Dornburg
Keramik-Garten : Garten-Keramik

01. Juli - 01.August





Die Gärten der Dornburger Schlösser sind in diesem Jahr ein Außenstandort der Erfurter Bundesgartenschau. Aus diesem Anlass präsentiert das Keramik-Museum Bürgel gemeinsam mit der Thüringer Töpferinnung die Sonderausstellung "Keramik-Garten : Garten-Keramik". Töpferwaren und Pflanzen bilden wunderbare Symbiosen. Vasen und Pflanzgefäße aus Ton bilden gleichsam natürliche Verbindungen, florale Motive schmücken seit jeher Töpferwaren und auch der Gartengenuss lässt sich mit Getränken und Speisen von keramischen Geschirr noch verstärken.

Öffnungszeiten: Täglich außer Mittwoch 10 bis 17 Uhr

(Deutsch)

Neue Sonderausstellung ab 10. Juli

Marguerite Friedlaender: Pötte-Potten-Pots. Lebensstationen einer deutsch-jüdischen Bauhäuslerin

Im Rahmen der Themenjahre zu jüdischem Leben und Kultur in Deutschland und Thüringen zeigt Keramik-Museum Bürgel vom 08.07.2021 bis 05.09. 2021 und nachfolgend im Rokokoschloss Dornburg Werke der bedeutenden Keramikerin Marguerite Friedlaender. Für die bei Lyon in Frankreich geborene Kosmopolitin selbst spielte ihre jüdische Religion nie eine entscheidende Rolle und doch drückte diese ihr den für das zwanzigste Jahrhundert typischen Stempel auf. Am Weimarer Bauhaus war sie eine der Protagonisten in der Töpferei und legte als einzige Frau die Gesellenprüfung in der Keramischen Werkstatt ab. Danach übernimmt sie als erste Töpferin die Leitung einer Hochschulwerkstatt, an der Kunstschule Burg Giebichenstein/Halle. Hier schafft sie in Kooperation mit der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin Ikonen des Porzellandesigns in der „Halleschen Form“. Eine jähe Zäsur bringt die Machtergreifung der Nationalsozialisten. Sie muss die Kunstschule und Deutschland verlassen und baut in Putten bei Amsterdam, mit ihrem Ehemann Franz Wildenhain eine Töpferei - »Het Kruuikje« - auf. 1940 die nächste Emigration, aus dem nun besetztem Holland in die USA. Hier prägt sie die moderne amerikanische Keramik entscheidend mit.

Current special exhibition

30 Years Thüringian Potter´s Guild 1990 - 2020

“Flyer”


On the occasion of the 30th anniversary of the founding of the Thuringian potters' guild, members are showing current works in the Bürgel Ceramic Museum and the Rococo Castle in Dornburg. The exhibition provides a fantastic insight into the diversity of Thuringian pottery. The oeuvre of pottery ranges from tableware to unique artistic items, from engobe and faience painting to salt-glazed stoneware.


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