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Ein Bogler-Teller für das Bauhaus-Werkstatt-Museum Dornburg

Unterstützen Sie den Ankauf auf: https://bauhaus-keramik.de

Theodor Bogler war einer der wichtigsten Bauhaus-Keramiker. Seine modularen Teekannen und die Küchengefäße für das “Haus am Horn” gehören zu den bedeutendsten Entwürfen für Gebrauchsobjekte des Weimarer Bauhauses. Zusammen mit Otto Lindig und Marguerite Friedlaender legte Bogler 1922 die Gesellenprüfung als Töpfer ab. Der Förderkreis möchte einen großen, bemalten Teller Boglers erwerben. Das einmalige Stück ist auf dem Spiegel, mit dem Jahr der Gesellenprüfung, datiert und auf der Rückseite signiert. Das Stück ist ein seltenes Einzelstück von erheblichen kulturellem Wert und soll zukünftig in der Dauerausstellung des 2019 eröffneten Bauhaus-Werkstatt-Museum Dornburg präsentiert werden. Das Museum bewahrt und zeigt die letzte am originalen Ort erhaltene Werkstatt des Bauhauses.

 

(Deutsch)


Einblicke in die Bürgeler Dauerausstellung

Dauerausstellung
Historismus detail 1
Historismus detail 2
Dauerausstellung KMB2
Vexierkrug
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(Deutsch)


Kommende Sonderausstellung

Anstatt unnützem Ziergerät – historistische Repliken vorgeschichtlicher Keramik


“Bild”


2. Oktober 2021 bis 17. April 2022

(Deutsch)

Sonderausstellung im Rokokoschloss Dornburg

Marguerite Friedlaender:
Pötte-Potten-Pots. Lebensstationen einer deutsch-jüdischen Bauhäuslerin

11. September bis 31. Oktober : Do. - Di. 10 bis 17 Uhr

Im Rahmen der Themenjahre zu jüdischem Leben und Kultur in Deutschland und Thüringen sind im Rokokoschloss Dornburg und im Keramik-Museum Bürgel Werke der bedeutenden Keramikerin Marguerite Friedlaender zu sehen. Für die bei Lyon in Frankreich geborene Kosmopolitin selbst spielte der jüdische Glauben keine entscheidende Rolle und doch bestimmte er auch ihren Lebensweg. Am Weimarer Bauhaus ist sie eine der Protagonisten in der Töpferei und legt als einzige Frau die Gesellenprüfung in der Keramischen Werkstatt ab. Danach übernimmt sie als erste Töpfermeisterin an einer Kunsthochschule – der Burg Giebichenstein in Halle/Saale – die Leitung einer Keramikwerkstatt. Hier entwickelt sie in Kooperation mit der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin Ikonen des Porzellandesigns. Eine jähe Zäsur bringt die Machtergreifung der Nationalsozialisten. Sie muss Deutschland verlassen und baut in Putten bei Amsterdam mit ihrem Ehemann Franz Rudolf Wildenhain die Töpferei »Het Kruikje« auf. 1940 emigriert sie aus dem mittlerweile besetzten Holland in die USA. Auf der „Pond Farm“ in Kalifornien begründet sie eine Summerschool, vermittelt die Ideale des Bauhauses und zeigt der amerikanischen Keramik so neue Wege auf.

Keramik-Museum Bürgel

Marguerite Friedlaender und die KPM:
Das Porzellan



An der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale baut Marguerite Friedlaender ab 1929 eine Porzellanversuchswerkstatt auf. In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin entwickelt sie dort die Produktfamilie „Hallesche Form“. Insgesamt entstehen fünf Service, zahlreiche Blumenvasen und die legendäre Flughafentasse. Ihre reinweißen, dekorlosen Entwürfe sind damals eine Sensation. Mit ihnen stellt sich die Berliner Manufaktur an die Spitze einer zeitgemäßen Gestaltung und Marguerite Friedlaender machen sie deutschlandweit wie international als Designerin moderner, neusachlicher Gefäßformen bekannt. Bis 1938 werden ihre Entwürfe in Berlin produziert, seit 1933 allerdings ohne Nennung ihres Namens. Da ist sie bereits nach Holland emigriert. Die Ausstellung gibt einen intensiven Einblick in ihr Porzellanschaffen.
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