Exhibitions

Aktuelle Sonderausstellungen

Liebfriede Bernstiel · Zum Hundertsten
Liebfriede Bernstiel ·
Zum Hundertsten

07. November 2015 bis 13. März 2016
im Keramik-Museum Bürgel
Korrespondenzausstellungen
24. März bis 29. Mai 2016
im Rokokoschloss Dornburg


Kurzbeschreibung
Liebfriede Bernstiel (1915 – 1998)
zählte zu den bedeutendsten deutschen Keramikern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In den 1930er-Jahren studierte sie an der Landeskunstschule Hamburg und der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein/Halle.
Zwischen 1939 und 1946 lernte und arbeitete Liebfriede Bernstiel bei Otto Lindig in der Keramischen Werkstatt Dornburg/Saale.
1947 kehrte sie zunächst als Assistentin von Gerhard Marcks und später von Otto Lindig an die Landeskunstschule Hamburg zurück. Seit 1955 war sie in ihrer eigenen Werkstatt in Ahrensburg tätig. Ihre Keramik blieb zeitlebens von den Grundsätzen der Dornburger Bauhaus-Töpferei geprägt.

Vergangene Sonderausstellungen

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Innungsaustellung
Innungsausstellung
Keramik-Museum Bürgel
11. Juli bis 1. November 2015



Christine Freigang · Retrospektive
Christine Freigang · Retrospektive
Keramik-Museum Bürgel
28. März bis 5. Juli 2015


Korrespondenzausstellungen

  • Rokokoschloss Dornburg
    2. April – 31.Mai 2015

Erzählcafé im Keramik-Museum Bürgel
am 31. Mai 2015 · 15 Uhr


Kurzbeschreibung
Christine Freigang (1944 – 2014) entstammte als Tochter von Walter Gebauer einer der angesehensten Bürgeler Töpferwerkstätten. Doch obgleich sie die Lehrzeit auch in der väterlichen Töpferei absolvierte, einen geradlinigen Weg als Keramikerin beschritt sie nicht. Stark vom Großvater geprägt, erreichte in ihrem frühen Werk die vielfarbige Bürgeler Engobemalerei einen vorerst letzten Höhepunkt. Doch so beliebt diese traditionellen und Flächen füllenden Dekore waren, Christine strebte nach anderem. Nicht das Dekor, sondern die Form war ihr eigentliches Anliegen. Jahre des Suchens, des Probierens folgten. Immer mehr im farblichen Spektrum reduzierte Glasuren – entweder über geschüttete Engoben gelegt oder sich partiell überdeckend – gaben der Spannung zwischen unterem und oberem Rand ihrer Gefäße einen Ausdruck, nahmen sich zurück, um den Weg frei zu geben zu dem reifen Spätwerk der geklärten, schlichten Formen in stimmigen Proportionen.
Als die Töpfermeisterin verstarb, hinterließ sie ein vielgestaltiges keramisches Œuvre, das erstmals in einer Ausstellung in all seinen Facetten gezeigt wird.

Karl Jüttner. Gefäß und Skulptur
Keramik-Museum Bürgel
3. September 2014 bis 15. März 2015Kurzbeschreibung
Karl Jüttner (1921-2006) war einer der wichtigsten Keramplastiker im Osten Deutschlands. Zunächst als Mitglied der Saalfelder Künstlergruppe, ab 1968 in eigener Werkstatt entwickelte einen autonomen plastischen Stil, bei dem er bemerkenswerterweise den Weg von der abstrakten Form zur menschlichen Figur ging. Als Bildhauer, der mit Ton arbeitet, hat er weit reichende Anerkennung gefunden. Neben skulpturalen Arbeiten wird in Bürgel erstmals der Fokus auf die Gefäß-Keramik der Jüttner-Werkstatt gelegt.
Parallel zur Bürgeler Ausstellung werden im Rokokoschloss Dornburg Gemälde von Renate Jüttner, der Ehefrau, und Grafiken von Stefan Jüttner, dem Sohn des Künstlers gezeigt.
Das Museum für Angewandte Kunst in Gera präsentiert in einer Kabinettausstellung Skulpturen von Karl Jüttner als allen Schaffensperioden aus eigenem Sammlungsbestand und Privatbesitz.

 

Töpferspuren in Bürger 5: Die Tonwarenfabrik C. A. Schack
Keramik-Museum Bürgel
18. Mai bis 31. August 2014Kurzbeschreibung
Mit der Tonwarenfabrik C. A. Schack wird eine der namhaftesten Bürgeler Manufakturen vorgestellt. 1883 als selbstständiges Unternehmen gegründet, gehörte die Manufaktur zu den ersten, die so genannte Kunstkeramik – anspruchsvoll in Form und Dekor gefertigte Luxusgefäße – produzierten. Die Entwicklung einer zunächst historische Vorbilder nachahmenden, später in die fließenden Formen des Jugendstils übergehenden Keramik ermöglichte umfangreiche Exporte nach Westeuropa und die USA. Prunkgefäße des Historismus können ebenso bewundert werden wie die durch zahllose Glasurvariationen beeindruckenden Formen des Jugendstils, für die namhafte Künstler wie Hermann Obrist und Henry van de Velde Entwürfe lieferten. Nach der Weltwirtschaftskrise war die Herstellung von Gebrauchsgeschirr mit traditionellen Schlickerdekoren kennzeichnend. Die 1951 nach Enteignung geschlossene Manufaktur war mit ihren vielfältigen Produkten eine der wandlungsreichsten Bürgeler Töpfereien überhaupt.

 

Lotte Reimers. Keramische Objekte aus fünf Jahrzehnten
Keramik-Museum Bürgel
19. Oktober 2013 bis 27. April 2014Kurzbeschreibung
Mit Lotte Reimers (geb. 1932) sind Arbeiten einer der bekanntesten und eigenwilligsten Keramikerinnen der Bundesrepublik in Bürgel zu sehen. Seit Mitte der 1960er Jahre vertritt sie eine eigenständige, empirisch gewonnene Position. Bei ihren Werken handelt es sich um aus Ton gebaute Objekte, körperhafte Gebilde, die zwar an Gefäße erinnern, doch eher Skulpturen darstellen.Und ein weiteres Merkmal ist typisch und hat zu weit reichender Anerkennung verholfen. Die Oberflächen sind in scheinbar zufällig fließenden Bahnen und bewusst gesetzten Akzenten mit selbst hergestellten, unter Zusatz von heimischen Gesteinsmehlen und Holzaschen gewonnenen Glasuren überzogen.Alle Stücke kennzeichnet eine erdige, ebenso urtümliche wie naturnahe Farbigkeit. Schwere Materialität und die Kraft des Brandes sind in jeder Pore der Stücke zu spüren. Das Keramik-Museum gewährt nun erstmals einen über fünf Jahrzehnte reichenden Blick auf das Schaffen der Künstlerin.
Lotte Reimers. Keramische Objekte aus fünf Jahrzehnten

Lotte Reimers. Keramische Objekte aus fünf Jahrzehnten

Lotte Reimers. Keramische Objekte aus fünf Jahrzehnten

 

Henry van de Velde und die Bürgeler Jugendstil-Keramik
Keramik-Museum Bürgel
20. April bis 22. September 2013im Rokokoschloss Dornburg
20. April bis 20. August 2013
Kurzbeschreibung
Die Töpferstadt Bürgel hat Henry van de Velde (1863-1957) viel zu verdanken. Eigene Entwürfe und die seiner Weimarer Schüler haben den Töpfereien von Franz Eberstein, Carl Gebauer, Max Hohenstein, Max Neumann und Karl Schack zwischen 1902 und 1915 neue Produkte ermöglicht und Bürgel zu einem Zentrum der deutschen Jugendstil-Keramik gemacht. Bis weit in die 1920er Jahre lebten seine Entwürfe in den örtlichen Produkten weiter, und mit Otto Neumann ließ sich in Bürgel sogar einer seiner Schüler als Töpfer nieder.Wiederholt weilten van de Velde selbst und seine Mitarbeiter in der Töpferstadt, um in künstlerischen und technischen Fragen zu helfen. Ein besonderes Engagement van de Veldes betraf das “keramische Museum zu Bürgel”, für das er nicht nur Exponate spendete, sondern dessen Inneneinrichtung nach seinen Entwürfen erneuert wurde. Er selbst behielt es sich vor, die Bürgeler Keramiksammlung in den neu eingerichteten Räumen “zu stellen”.Der 150. Geburtstag des Künstlers ist für unseren Förderkreis Anlass, mit einer Doppelausstellung in Bürgel und Dornburg an das Wirken van de Veldes zu erinnern. Aus diesem Anlass wird ebenfalls van de Veldes Vase “V 15” in einer limitierten Auflage von 150 Exemplaren nachgegossen und während der Ausstellung zum Verkauf angeboten.
Henry van de Velde

Henry van de Velde

Henry van de Velde

Werra-Keramik
Keramik-Museum Bürgel
23. Oktober 2012 bis 17. März 2013Kurzbeschreibung
Im hessisch-thüringischen Grenzgebiet rechts und links der Werra bildeten sich seit dem 16. Jahrhundert kleine Töpferstädtchen heraus. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts lag im Werra-Raum ein Zentrum der Keramik-Herstellung. Einen ersten überraschenden Höhepunkt stellen die vor allem in der Gegend um Treffurt / Wanfried hergestellten Teller und Schalen mit gemalten Engobe-Dekoren dar. Diese Stücke markieren einen Höhepunkt der deutschen Renaissance-Keramik. Der Export erfolgte bis nach Holland, England und in den Ostseeraum. Seit dem Dreißigjährigen Krieg bestimmte volkstümliche Keramik in farbenfrohen Dekoren für den regionalen Markt das Profil. Einen letzten überregional bedeutsamen Beitrag zur Keramik-Herstellung in Deutschland leisteten die Werra-Töpfer dann im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts mit der so genannten aufgelegten Ware – Tischgeschirr, das sich durch eine aufwändige Dekoration mit kleinteiligen Reliefauflagen auszeichnet.
Mit über 100 Leihgaben aus dem Werratalmuseum Gerstungen, dem Thüringer Museum Eisenach, dem Heimatmuseum Treffurt und dem Heimatmuseum Wanfried wird erstmals in einer Ausstellung ein Überblick von der Renaissance-Keramik des Werra-Raumes bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben.
Werra Keramik

Werra Keramik

Werra Keramik

Töpferspuren in Bürgel 4: Wolfgang Philler. Keramik – Die Keramikwerkstatt Bürgel der Burg Giebichenstein – Kunsthochschule Halle 1978 – 1997

 

Keramik-Museum Bürgel
1. April bis 30. September 2012Kurzbeschreibung
Anfänge in Bürgel und Halle – Wolfgang Philler und die Absolventen des keramischen Vorpraktikums der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle und in Bürgel
1978 – 2006.1. April bis 3. Juni 2012Kurzbeschreibung
Über einen Zeitraum von etwa 25 Jahren beherbergte Bürgel die externe Keramik-Werkstatt der Hochschule für industrielle Formgestaltung in Halle. Vor allem unter der Leitung Wolfgang Phillers haben vorimmatrikulierte Keramik-Studenten hier ein mehrsemestriges reguläres Vorpraktikum oder mehrwöchige Praktika absolviert. Unter Produktionsbedingungen wurden dabei die handwerklichen und gestalterischen Grundlagen für das nachfolgende Studium vermittelt. Darüber hinaus gehörte die “Hochschulwerkstatt” zu den Produktionsstätten der Bürgeler Blauweiß-Keramik.
Wolfgang Philler hat sich auch als Keramiker einen Namen gemacht. Die Retrospektive auf sein Schaffen steht im Zentrum der Bürgeler Ausstellung.
Die Korrespondenzausstellung im Dornburger Rokokoschloss zeigt über vierzig Exponate von Absolventen und Lehrern des Bürgeler Vorkurses und der Keramik-Ausbildung an der Hallenser Hochschule.
Wolfgang Philler

Wolfgang Philler

Wolfgang Philler

Körting Keramik. Sieben Jahrzehnte
DOPPELAUSSTELLUNG
Keramik-Museum Bürgel:
17. September 2011 bis 26. Februar 2012im Rokoko-Schloss Dornburg:17. September 2011 bis 31. Oktober 2011
KurzbeschreibungBei den Körtings handelt es sich um eine der bekanntesten Keramikerfamilien in Thüringen. Individuelle Dekore und Formen, vielfältige Handschriften und handwerkliche Qualität haben Körting-Keramik weit über die Entstehungsorte Dornburg und Saalfeld hinaus bekannt und beliebt gemacht. Erstmals vereinigt eine Ausstellung Arbeiten von Gerda, Lisa, Heiner Hans, Kristian und Ulrich Körting und damit von allen fünf bisher in Thüringen zu Bekanntheit gelangten Keramikern der Familie. Das Spektrum der Exponate erstreckt sich dabei von Gefäßen, figürlich-plastischen Schöpfungen, Wanddekorationen bis zu den Entwürfen für Meißener Porzellan, Schachfiguren und Schmuck.Bis zum 31. Oktober 2011 ist ein zweiter Teil der Ausstellung im neu sanierten Obergeschoss des Rokoko-Schlosses in Dornburg zu sehen – also dort, wo Lisa Körting vor mehr als 35 Jahren die Tradition der Dornburger Kunstausstellungen begründet hat.
Körting Keramik

Körting Keramik

Körting Keramik · Sieben Jahrzehnte

Keramikpreis Bürgel. Preisträger und Ankäufe 2005 – 2010
Keramik-Museum-Bürgel
Ausstellungszeitraum: 4. Juni bis 4. September 2011Kurzbeschreibung
Aus den Wettbewerben zum Keramikpreis Bürgel werden die Preisträgerarbeiten und ausgewählte Ankäufe der Jahre 2005 bis 2010 gezeigt. Das Keramik-Museum Präsentiert damit qualitätsvolle Stücke aus seinem Sammlungsbestand zur Gegenwartskeramik.
»Flasche«, »Trinkgefäß«, »Kindergedeck«, »Keramik für Blumen«, »Tablett« und »Teekanne« – das waren die Themen der Wettbewerbe zum Walter-Gebauer-Keramikpreis Bürgel der Jahre 2005 bis 2010. Mit Unterstützung des Thüringer Kultusministeriums, der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und weiterer Sponsoren ist es in jedem Jahr gelungen, die preisgekrönten und mit Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten der Wettbewerbe für das Keramik-Museum Bürgel anzukaufen.
Die Vielfalt der thematischen Aufgabenstellungen korrespondiert mit der Vielfalt der ebenso kreativen wie handwerklich anspruchsvollen Umsetzung. Die Besucher erwartet ein Wiedersehen mit klingenden Namen der deutschen Keramik-Szene (Iris Schöne, Katharina Link, Ludwig Laser, Birgit Hasse, Martin Möhwald u.v.a.).
Keramikpreis 2011

Keramikpreis 2011

Keramikpreis 2011

Paul Dresler (1879 – 1950) und die Töpferei Grootenburg
Keramik-Museum-Bürgel
Ausstellungszeitraum: 12. März bis 22. Mai 2011Kurzbeschreibung
Für den in Siegen geborenen Dresler bildete 1910 der Besuch der Münchner Ausstellung von »Meisterwerken mohammedanischer Kunst« den entscheidenden Impuls, Keramiker zu werden. Als Schüler von Jakob Julius Scharvogel studierte an der Keramischen Fachschule in Landshut und trat noch vor der Eröffnung einer eigenen Werkstatt dem Deutschen Werkbund bei. Mit Unterstützung der Stadt Krefeld gründete er 1913 die »Töpferei Grootenburg Paul Dresler GmbH«.
Künstlerisch wertvolle Einzelstücke, ganz von islamischen Vorbildern inspiriert, prägten zunächst das Werkstattprofil. Seit den 1920er Jahren dominieren durch farbkräftige Reduktionsglasuren zu Unikaten veredelte Schalen und Vasen. In den dreißiger Jahren griff Dresler die Dekoration mit filigranen Unterglasurmalereien in Anlehnung an persische Vorbilder wieder auf. Darüber hinaus spezialisierte er sich auf die Fertigung von Steinzeug.
Die Ausstellung zeigt auch jenes Stück, für welches Paul Dresler 1937 auf der Pariser Weltausstellung eine Goldene Medaille erhielt.
Paul Dresler gehört zu den herausragenden deutschen Keramikern der Zwischenkriegszeit. Nach der Ausstellung in Berlin ist diese erste Werkschau nun auch in Bürgel zu sehen.
Paul Dresler

Paul Dresler und die Töpferei Grootenburg

Paul Dresler und die Töpferei Grootenburg

Ulli Wittich-Großkurth. Retrospektive
Keramik-Museum-Bürgel
13. November 2010 bis 27. Februar 2011Kurzbeschreibung
Im Jahr 1950 schloss Ulli Wittich-Großkurth eine Töpferlehre in der Bürgeler Werkstatt von Walter Gebauer ab. Heute, sechzig Jahre später, kann sie auf ein reiches, äußerst vielgestaltiges Schaffen zurückschauen. Die Keramikerin hat sich internationale Anerkennung erworben, nicht zuletzt auf Grund ihres ideenreichen, schier unermüdlichen Suchens nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten.
Die Retrospektiv-Ausstellung versucht die Bandbreite dieses Werkes abzubilden. So reicht die Präsentation von den schlichten, hell glasierten Gefäßen der frühen Jenaer Jahre über die Ritz- und Kerbdekore bis hin zu den immer plastischer werdenden Arbeiten der letzten beiden Jahrzehnte. Einen Schwerpunkt bildet das Schaffen seit 1973. In diesem Jahr löste die Teilnahme an einem Symposium im ungarischen Siklos eine Fülle neuer Gestaltungsweisen aus. Die typischen Wickeldekore bei blau-weißem Fonds oder auch die von Bildhauern beneideten Effekte der Mangan-Kupfer-Glasuren gehören hierhin ebenso wie das Böttgersteinzeug und die feinen Porzellanarbeiten zu Beginn der achtziger Jahre. Die Experimentierfreudigkeit Ulli Wittich-Großkurths fand einen besonderen Ausdruck in den danach im eigenen Freifeuerofen gebrannten Steinzeugen.
Die Fülle der großformatigen Ausstattungen und Raumdekorationen wird stellvertretend durch die am Anfang der Bau gebundenen Arbeiten stehende Gestaltung für Schloss Molsdorf gezeigt.
Ulli Wittich-Grosskurth

Ulli Wittich-Grosskurth

Ulli Wittich-Grosskurth

Töpferspuren in Bürgel 3: Die Werkstatt Reichmann
Keramik-Museum-Bürgel
3. Juli bis 31. Oktober 2010Kurzbeschreibung
Im Jahr 1900 wagte Albin Reichmann in einer für die handwerkliche Töpferei nicht einfachen Zeit den Schritt in die Selbstständigkeit. In der heute noch am ursprünglichen Ort zu findenden Fa milientöpferei wird nunmehr in fünfter Generation Keramik hergestellt. Anfänglich noch als eine der traditionellen Steinzeug- und Geschirrtöpfereien betrieben, wandelte sich über die Jahre das Profil. Frühe Laufglasuren, die so genannte Steinmalerei und farbenfrohe Malhörnchen-Dekore gehören ebenso dazu wie die in den 1950er Jahren aufkommende Blauweiß-Keramik.
Die Werkstatt Reichmann war einer jener Betriebe, die dem beliebten Dekor „Blaue Engobe mit weißen Punkten“ zum Durchbruch verhalfen und damit der Bürgeler Keramik ein neues, bis heute prägendes Image verschafften.
Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Entwicklung der Werkstatt und ihrer Produkte. Dabei ist das „Bürgeler Blauweiß“ nicht nur in vielen Varianten erlebbar, sondern die 110jährige Geschichte der Töpferei birgt auch für Kenner so manche Überraschung. Hier bieten die außerordentliche Vielfalt der von Martha Reichmann entwickelten Malhörnchen-Dekore oder die elegante Zierkeramik mit einfarbigen Mattglasuren aus den sechziger Jahren unerwartete Augenerlebnisse.
Die Werkstatt Reichmann

Die Werkstatt Reichmann

Die Werkstatt Reichmann

20 Jahre Thüringer Töpferinnung
Keramik-Museum-Bürgel
27. März — 20. Juni 2010Kurzbeschreibung
Aus Anlass des 20jährigen Gründungsjubiläums zeigen 35 Mitglieder der Thüringer Töpferinnung 120 Arbeiten ihrer Werkstätten. Die Ausstellung gewährt damit einen guten Überblick über die Vielgestaltigkeit des Thüringer Töpferhandwerks. Die Palette reicht vom Gebrauchsgeschirr bis zum künstlerischen Einzelstück, von Engobe- und Fayencemalerei bis zu salzglasiertem Steinzeug.
Die Thüringer Töpferinnung kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Hohe Qualitätsstandards in der Ausbildung haben in den vergangenen zwanzig Jahren eine Grundlage für die Herstellung qualitätvoller Produkte in den Töpfereien und Keramik-Werkstätten gebildet. Zu den Ausstellern gehören langjährige Innungsmitglieder ebenso wie einige der 131 von 1991 bis Ende 2009 ausgebildeten Töpferlehrlinge. Exponate kommen ebenfalls von Töpfern aus Bayern, Berlin und Sachsen-Anhalt, die sich der Thüringer Innung angeschlossen haben.
20 Jahre Thüringer Töpferinnung

20 Jahre Thüringer Töpferinnung

20 Jahre Thüringer Töpferinnung

Otto Lindig. Die Dornburger Zeit
Keramik-Museum-Bürgel
26. September 2009 — 14. März 2010Kurzbeschreibung
Thüringen feiert die Gründung des Weimarer Bauhauses vor 90 Jahren.
Mit der in Dornburg an der Saale angesiedelten Keramik-Werkstatt sind Besonderheiten sowohl der Bauhaus-Geschichte als auch der Geschichte der Keramik des 20. Jahrhunderts verbunden. Unter der Leitung von Otto Lindig (1895 – 1966) blieb die Werkstatt hier auch nach der Schließung des Weimarer Institutes bestehen.
Lindig, seine zahlreichen Lehrlinge und Gesellen, darunter Liebfriede Bernstiel, Walburga Külz oder Rose Krebs, arbeiteten auf Grundlage der in den Bauhaus-Jahren gefundenen Formen, bis der Werkstattstattbetrieb im letzten Kriegsjahr zum Erliegen kam.
Der Neubeginn nach 1945 war zwar nur von kurzer Dauer, doch knüpfte Lindig vor seinem Weggang nach Hamburg nahtlos an die Gefäßproduktion der zwanziger und dreißiger Jahre an. Die »Keramische Werkstatt Otto Lindig« steht für formschöne, harmonisch geschwungene Gefäße mit zurückhaltenden, die Form betonenden Glasuren – schlicht und markant zugleich.
Die Arbeitsbeziehungen zum Bürgeler Keramik-Fabrikanten Carl Fischer und die Lehre Marieluise Fischers, die als letzter Töpferlehrling 1944 in die Lindig-Werkstatt eintrat, sind ein besonderer Anlass für das Keramik- Museum Bürgel, die Dornburger Zeit der Lindig-Werkstatt mit einer Sonderausstellung zu würdigen.
Otto  Lindig · Die Dornburger Zeit

Otto Lindig · Die Dornburger Zeit

Otto Lindig · Die Dornburger Zeit

Möbisburger Töpfermühle. In Erinnerung an Hartmut Kummer
Keramik-Museum-Bürgel
26. April 2009 bis 13. September 2009Kurzbeschreibung
Historischer Mühlenort, Töpferwerkstatt, Galerie, Handlung für Töpfereibedarf und Begegnungsstätte – die Möbisburger Töpfermühle genießt große Bekanntheit und Anerkennung in der Thüringer Keramiklandschaft.
Es ist aber nicht das vielseitige Profil allein, das diesen Ruf ausmacht. Möbisburger Töpfermühle, dafür stehen Menschen, die den Ort in den letzten zwanzig Jahren zu dem gemacht haben, was er heute ist – die Familie Kummer, die Beschäftigten der Werkstatt, Partner, Freunde der Familie und Freunde der Keramik.
Der plötzliche Tod Hartmut Kummers (1955 – 2008) ist für das Keramik-Museum Anlass, an das fruchtbare Wirken des langjährigen Obermeisters der Thüringer Töpferinnung in einer Sonderausstellung zu erinnern. Hartmut Kummer, Töpfermeister und Diplom-Betriebswirt, hat im arbeitsteiligen Zusammenwirken mit seiner Frau, der Meisterin für Kerammalerei Ute Kummer, und den Werkstattmitgliedern ein unverwechselbares Werkstattprofil erarbeitet. Es setzt Maßstäbe für das Sortiment eines Thüringer Meisterbetriebes – bodenständige und kreative Gebrauchskeramik mit höchstem Anspruch an funktionelle und gestalterische Qualität. Möbisburger Töpfermühle steht für das leidenschaftliche und uneigennützige Handeln Hartmut Kummers ebenso wie für die Verbreitung der Freude an Keramik.
Möbisburger Töpfermühle – In Erinnerung an Hartmut Kummer

Möbisburger Töpfermühle – In Erinnerung an Hartmut Kummer

Möbisburger Töpfermühle – In Erinnerung an Hartmut Kummer

Telsche Neubert. Keramik
Keramik-Museum-Bürgel
5. Oktober 2008 – 15. März 2009Kurzbeschreibung
Telsche Neubert (geb. 1938) wird erstmals eine Personalausstellung gewidmet. Der 70. Geburtstag ist ein willkommener Anlass, das Werk der in Taupadel (Saale-Holzland-Kreis) lebenden Keramikerin zu würdigen. Ihre Arbeiten repräsentieren das Kunsttöpfern im besten Sinne. Gediegenes Handwerk vereint die zweckmäßige und gebrauchsfähige Form mit einem abgestimmten Dekor.
Nach Absolvierung eines Studiums an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung in Halle erlernte sie im Bürgeler Atelier von Christine Freigang und Walter Gebauer das Arbeiten mit Ton und Töpferscheibe von Grund auf. Der Eröffnung einer eigenen Werkstatt in Jena folgte 1982 die Aufnahme in den Verband Bildender Künstler.
Kennern sind die Gefäße Neuberts schon seit vielen Jahren ein Begriff. Erstmals kann nun in einer Ausstellung die Entwicklung ihrer Arbeiten von den frühen Mangan-Engoben und weiß-deckenden Glasuren bis zu den aktuellen heiter-hellfabigen Fayencen verfolgt werden. Ergänzende Zeichnungen dokumentieren nicht nur die breit angelegte künstlerische Ausbildung Neuberts, sondern lassen auch die solide Grundlage der feingliedrigen Dekormalerei erkennen.
Telsche Neubert – Keramik

Telsche Neubert – Keramik

Telsche Neubert – Keramik

Hedwig Bollhagen. Keramik
Keramik-Museum-Bürgel
12. April 2008 – 21. September 2008Kurzbeschreibung:
Hedwig Bollhagen · Keramik
»Kunst? Ach ja, manche nennen es so – ich mache Teller, Tassen und Kannen …« Die 1907 in Hannover geborene Keramikerin wäre im November vergangenen Jahres 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlaß würdigte das Keramikmuseum Berlin diese bedeutende Persönlichkeit der deutschen Keramik des 20. Jahrhunderts mit einer Sonderausstellung.
Dank der freundlichen Unterstützung durch das Berliner Museum wird nun den Besuchern des Keramik-Museums Bürgel diese Ausstellung zugänglich, erweitert um Stücke der heutigen Produktion der HB-Werkstätten Marwitz.
Die Ausstellung zeigt Unikate aus den frühen Jahren der Keramikerin, die beeinflußt waren durch die Formenlehre des Bauhauses und die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Crodel, Burri und Bogler.
1934 gründete Hedwig Bollhagen die legendären HB-Werkstätten, deren Geschicke sie mehr als 60 Jahre bestimmte. Dort setzte sie, von den jeweiligen Entwicklungen unbeirrt, ihren handwerklichen und gestalterischen Anspruch in seriell gefertigte Keramik um: Gebrauchskeramik sollte es sein, die sich durch die ausschließliche Fertigung von Hand und hoher Qualität in Form und Dekor deutlich von lieblos hergestellter Massenware abhob. So entstand ein bis heute manufakturell hergestelltes Sortiment von zeitlos klassischem Steingut in Fayence-Technik, das sowohl in Vitrinen der Museen als auch auf Esstischen seinen Platz gefunden hat.
Hedwig Bollhagen – Keramik

Hedwig Bollhagen – Keramik

Hedwig Bollhagen – Keramik

Töpferspuren in Bürgel 2: Walter Gebauer. Zum 100. Geburtstag
Keramik-Museum-Bürgel
2. Oktober 2007 – 30. März 2008Kurzbeschreibung:
Walter Gebauer (1907 – 1989), hat die Entwicklung des Töpferhandwerks von Bürgel aus engagiert beeinflusst und mitbestimmt. In den Sammlungen vieler Museen sind seine keramischen Gefäße zu besichtigen.
Die Bürgeler Austellung zeigt anhand typischer Einzelgefäße dem Weg eines experimentierfreudigen und nach eigenen Wegen suchenden Töpfers, der sich durch gediegene Meisterschaft hohe Anerkennung und akzeptierte Autorität erwerben konnte. Er war gefragt als Ausbilder in seiner Lehrwerkstatt, als Lehrender an der Hochschule Burg Giebichenstein Halle, als fachkompetenter Berater in anderen keramischen Werkstätten.
Diese Vielseitigkeit des Töpfermeisters Walter Gebauer wird dokumentiert und im Zusammenhang mit bisher nicht ausgestellten Schriftstücken, Fotos und Gefäßen aus dem Nachlass veranschaulicht.
Töpferspuren in Bürgel 2 – WALTER GEBAUER – Zum 100. Geburtstag

Töpferspuren in Bürgel 2 – WALTER GEBAUER – Zum 100. Geburtstag

Töpferspuren in Bürgel 2 – WALTER GEBAUER – Zum 100. Geburtstag

Thüringer Keramik. Mitglieder der Thüringer Töpfer- und Keramikerinnung
Keramik-Museum-Bürgel
18. November 2006 – 15. April 2007Thüringer Keramik –
Mitglieder der Thüringer Töpfer- und KeramikerinnungKurzbeschreibung:
Mitglieder der Thüringer Töpfer- und Keramikerinnung stellen
im Keramik-Museum Bürgel aus.
Thüringer Keramik – Mitglieder der Thüringer Töpfer- und Keramikerinnung

Thüringer Keramik – Mitglieder der Thüringer Töpfer- und Keramikerinnung

Thüringer Keramik – Mitglieder der Thüringer Töpfer- und Keramikerinnung

Töpferspuren in Bürgel 1: Die Werkstatt Fischer
Keramik-Museum-Bürgel
6. Mai – 5. November 2006Kurzbeschreibung:
In der 4. Sonderausstellung des Keramik-Museums Bürgel können dank der Leihgaben des Museums für Angewandte Kunst Gera, des Keramik-Museums-Berlin sowie privater Leihgeber – insbesondere Marieluise Fischer – 200 Keramiken präsentiert werden. Sie sind zwischen 1919 und 1999 in den Bürgeler Keramischen Werkstätten entstanden. 1919 hatte Carl Fischer, Absolvent der Keramischen Fachschule Bunzlau, den Betrieb gegründet.
Die frühesten Gefäße zeigen noch eine deutliche Einflussnahme des Jugendstils und der Entwürfe Henry van de Veldes. Carl Fischer hat sich der Stilvielfalt der Zwanziger Jahre nicht verschlossen: Neben in Schlickermalerei ausgeführten Dekoren auf Vasen, Dosen und Schalen produzierte er weiterhin Keramik mit Überlaufglasur für den Amerikaexport; auch seine Hinwendung zur Neuen Sachlichkeit und der Einfluss der Bauhaustöpferei ist zu erkennen. Mitte der Dreißiger Jahre wurde als staatlicher Großauftrag ein Kantinengeschirr gefertigt. Nach 1945 dominierte zunehmend blau-weiße Engobe-Keramik mit der typischen Fischermalerei. Ungemindert erfreuen sie sich bei Sammlern und Benutzern großer Beliebtheit.
Töpferspuren in Bürgel 1 – Die Werkstatt Fischer

Töpferspuren in Bürgel 1 – Die Werkstatt Fischer

Töpferspuren in Bürgel 1 – Die Werkstatt Fischer

Rückkehr nach Bürgel. Die Sammlung Winnicke
Keramik-Museum-Bürgel
Bürgeler Keramik 1880 – 1930
04.06.2005 – 31.03.2006
Rückkehr nach Bürgel. Die Sammlung Winnicke Bürgeler Keramik 1880 – 1930

Rückkehr nach Bürgel. Die Sammlung Winnicke Bürgeler Keramik 1880 – 1930

Rückkehr nach Bürgel. Die Sammlung Winnicke Bürgeler Keramik 1880 – 1930

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Current special exhibitions

Potters Guild Exhibition
Potters Guild Exhibition
in Ceramics Museum Bürgel
11 July to 1 November 2015


Short description
… A detailed description about the exhibition can be found here soon.


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Karl Jüttner. Vessel and Sculpture
Karl Jüttner. Vessel and Sculpture

Ceramics Museum Bürgel,

from 13th September 2014 to 15th March 2015


Correspondence exhibitions

  • Renate Jüttner. painting and graphics / Stefan Jüttner. graphicsRokokoschloss Dornburg

    from 14th September to 31th Oktober 2014

  • Karl Jüttner. sculptureMuseum für Angewandte Kunst Gera

    from 17th September to 2nd November 2014


Short description:

Karl Jüttner (1921 – 2006) was one of the most important ceramic sculptors in the East of Germany. First a member of the Saalfeld artists’ community, from 1968 in his own workshop he developed an autonomous sculpture style, remarkably pursuing the way from the abstract shape to the human figure. As sculptor working with clay he found widely ranging appreciation. Besides sculptures the exhibition in Bürgel focuses on the vessel ceramics of the Jüttner workshop. Parallel to the Bürgel exhibition paintings by Renate Jüttner (Karl Jüttner’s wife) and graphics by Stefan Jüttner (the artist’s son) are shown in the “Rokokoschloss Dornburg“. The “Museum für Angewandte Kunst in Gera” presents in a gallery exhibition sculptures by Karl Jüttner of all creative periods from their own collection stock and private ownership.

juettner_plakat

Former special exhibitions

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Traces of potters in Bürgel 5:

Tonwarenfabrik (Ceramic manufactory) C. A. Schack,

Ceramics Museum Bürgel

from 18th Mai to 31th August 2014

Short description

One of the most well-known manufactories in Bürgel is presented with the Tonwarenfabrik C. A. Schack. Founded in 1883 as an independent company, the manufactory belonged to the first that produced the so called art ceramics – luxury vessels demanding in shape and décor. The development of ceramic pieces that first imitated historic examples, later the flowing shapes of Art Nouveau followed and made exports to Western Europe and the USA possible. Magnificent vessels of historicism can be admired as well as impressive examples of Art Nouveau with numerous variations of glazing. Well-known artists, e.g. Hermann Obrist and Henry van de Velde made the designs for this kind of ceramics. After the world economic crisis the production of consumer dishes with traditional slip decors was characteristic. In 1951 one of the most adaptable manufactories with its varied products was closed after expropriation.*The catalogues and descriptions of the former special exhibitions are only available in German.

 

Lotte Reimers. Ceramic Objects from five Centuries
Ceramics Museum Bürgel

from 19th October 2013 to 27th April 2014

Short description

With Lotte Reimers (born in 1932) there are works of one of the most well-known and most unconventional ceramicists of the Federal Republic on display in Bürgel. Since the middle of the 1960s she has represented her own original, empirically found position. Her works are objects formed of clay, bodylike structures reminding of vessels but are rather sculptures. Another feature is typical and has led to far reaching appreciation. The surfaces seem to be covered with accidentally flowing layers and accents set on purpose with self-made glazes that were added stone dust and wood ash. All her pieces are characterized by an earthy colouring that seems ancient as well as close to nature. Heavy materiality and the power of firing can be noticed in each pore of her works. The Ceramics Museum allows to have a look at the artist’s creative activity lasting for five decades for the first time.*The catalogues and descriptions of the former special exhibitions are only available in German.

Lotte Reimers. Keramische Objekte aus fünf Jahrzehnten

Lotte Reimers. Keramische Objekte aus fünf Jahrzehnten

Lotte Reimers. Keramische Objekte aus fünf Jahrzehnten

 

Henry van de Velde and the Bürgel Art Nouveau Ceramics
Ceramics Museum Bürgel

from 20th April to 22th September 2013

Rokokoschloss Dornburg

from 20th April to 20th August 2013Short description

The pottery town Bürgel has to be grateful to Henry van de Velde (1863-1957). His own designs and those of his Weimar students made new products possible for the potteries of Franz Eberstein, Carl Gebauer, Max Hohenstein, Max Neumann and Karl Schack between 1902 and 1915 and helped Bürgel to become the centre of Art Nouveau ceramics. Up to the late 1920s his designs continued to live in the local products. One of his students, Otto Neumann, even settled down as a potter in Bürgel. Van de Velde himself and his co-workers were in Bürgel several times in order to support in artistic and technical questions. Van de Velde was particularly committed in case of the “Ceramic Museum Bürgel”, he did not only donate exhibits but also influenced the interior. It was renewed according to his designs. He himself took the chance of placing the Bürgel ceramics collection in the newly arranged rooms. The artist’s 150th birthday is the occasion for our Support Group to remind of van de Velde’s work with two parallel exhibitions. One in Bürgel and the other in Dornburg. On this occasion, Van de Velde’s vase “V 15” is produced in a limited edition of 150 pieces and offered for sale during the exhibition.

*The catalogues and descriptions of the former special exhibitions are only available in German.

Henry van de Velde

Henry van de Velde

Henry van de Velde